Wie ich arbeite

 

Ich arbeite nach der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls. Ein wichtiger Ansatz ist die Suche nach dem Sinn im Leben, in der momentanen Situation. Als Logotherapeutin gehe ich von dem aus, das die Person schon geschafft hat im Leben, von ihren Ressourcen, ihren Stärken und Qualitäten. Wir verharren nicht in Problemen, in Schwächen, Fehlern oder schwierigen Verhältnissen im bisherigen Leben. 

Die Vergangenheit spielt natürlich immer eine Rolle, aber, gemäß dem Buch Frankls „Trotzdem Ja zum Leben sagen“, geht es im Endeffekt darum, trotz schwieriger Erlebnisse Mut zum Leben zu beweisen, seinen Weg zu gehen, eine Aufgabe zu finden und zu erfüllen.

Mit einfühlsamem Zuhören, gezieltem Fragen  und speziellen Beratungstechniken führe ich als logotherapeutisch geschulte Beraterin meine Klienten behutsam zu Antworten und Lösungen, die individuell und für die jeweilige Situation passend sind. 

  • Es gibt keine vorgefertigten Lösungen und keine allgemein gültigen Rezepte. 
  • Ein wertschätzender Umgang mit dem Klienten ist Voraussetzung für eine entspannte,       vertrauensvolle Atmosphäre.
  • Absolute Verschwiegenheit ist selbstverständlich!

 


 

 

Meine Themenschwerpunkte

  • Unterstützung von Familien - als Pikler-Pädagogin bin ich speziell mit dem Alter von 0 bis 3 Jahren vertraut. Als Mitbegründerin einer Alternativschule und AHS-Lehrerin habe ich auch Zugang zu allen anderen Altersstufen und zum Thema "Schule".
  • Krisen in der Partnerschaft meistern, speziell auch nach der Geburt des ersten oder zweiten Kindes - sehr viele Trennungen passieren in den ersten beiden Lebensjahren des Kindes, weil die Umstellung vom Paar zur Elternrolle herausfordernd ist.
  • Unterstützung für ein gutes Ende einer doch nötigen Trennung (ich biete aber keine gerichtliche Mediation!)
  • Bewältigen von Übergangssituationen (Jobeinstieg, Arbeitsplatzverlust/Jobwechsel, Sinnkrisen im Alter - Empty-Nest-Syndrom, Pensionsschock......
  • Stärkung der Persönlichkeit: Sie möchten sich selbst und ihre Stärken  besser kennen lernen, mehr Selbstvertrauen gewinnen und für ihre Bedürfnisse einstehen lernen.
  • Gerne unterstütze ich auch Schulkinder beim Aufspüren ihrer Stärken und Ressourcen.
  • Ich liebe Ausmisten (Kleidung, Bücher, Krimskrams…) und helfe Ihnen gern dabei, mehr Ordnung und Klarheit in ihr Leben zu bringen.
  • Stressreduktion - Wie kann ich einem Burn-Out vorbeugen, wie schaffe ich ein besseres Zeitmanagement?
  • Trauerbegleitung, auch von Kindern (auch wenn z.B. "nur" ein Haustier gestorben ist)
  • Supervision (einzeln, Gruppen, besonders für Teams von Kinderkrippen)

Mein Beratungsraum liegt in der Nähe des Schlossbergs, ich biete Ihnen daher gern auch eine Beratung im Gehen an; das ist vor allem beim Thema „Stress“ sicher sehr hilfreich!

 

 


 

 

 

Problembeispiele

 

  • In der Zeitung sind Fotos von Neugeborenen mit der Unterschrift wie: „Die kleine Ines wurde am 3. Juni geboren und die Eltern sind überglücklich über ihren Sonnenschein“. Nun haben Sie ein Baby zu Hause, sind aber gar nicht sooo glücklich, wie Sie es sich noch vor der Geburt vorgestellt haben. Sie sind gestresst, genervt, unsicher, das Baby weint viel, der Partner/die Partnerin verhält sich seltsam…. ihre Erwartungen an die Mutter-/Vaterschaft waren so anders! „Darf das sein? Was ist bloß los mit mir?“, fragen sich Mütter oder Väter in diesem Fall.
  • Viele Jahre später, die Kinder ziehen  aus, die Mutter fällt in ein tiefes Loch. „Jetzt hast du endlich Zeit für dich“ , sagen Freundinnen oder Bekannte. Sie möchten sich aber nur zu Hause verkriechen und heulen. „Ich bin anscheinend nicht normal, ich sollte froh sein!“, denken Sie, aber dieses „Empty Nest“- Syndrom ist  eine normale Reaktion!
  • Auch in Partnerschaften kann es zu Situationen kommen, in denen man unsicher ist, was man tun soll. Sie spüren vielleicht schon lange, dass Sie sich von der Partnerin/dem Partner innerlich entfernt haben und denken an die Möglichkeit einer Trennung. Freunde oder Freundinnen sagen aber:  „Was, das darf nicht wahr sein, ihr passt doch so gut zusammen!“ 
  • Ein letztes Beispiel aus dem Berufsleben: Sie fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr wohl, werden sogar vielleicht gemobbt, oder Sie würden lieber etwas anderes machen, haben das Gefühl, diese Arbeit passt gar nicht mehr zu ihnen. Ihre Umgebung meint aber: „So einen guten , sicheren Job kann man doch nicht aufgeben!“
  • ............immer geht es letztendlich darum, eine Entscheidung zu treffen. Will ich so weiter leben wie bisher oder kann/will ich etwas ändern?

                                     

                                       Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.

                                                                                                                                Mahatma Gandhi

 

Lebensberatung

 

 

  

Solche Situationen können auch ohne Einmischung von außen äußerst schwierig sein. Sie können nun weiterhin so tun, als ob alles in bester Ordnung wäre - echte Lebensfreude werden Sie kaum mehr spüren, das Leben läuft schal und an der Oberfläche dahin. Das „So tun als ob“ kostet unendlich viel Energie. 

Sie können sich aber auch mutig ihren Gefühlen und Herausforderungen stellen, die Hintergründe für ihre negative Stimmung erforschen, ihren Wünschen und Bedürfnissen nachgehen. „Was ist mir wichtig im Leben, was will ich erreichen?“ 

Auch die Frage „Welche Erwartungen habe ich, welche sind realistisch?“ ist nicht unwesentlich. Oft sind es nämlich unsere Erwartungen, die uns das Leben schwer machen, weil sie von der Überzeugung ausgehen „Wenn mein Kind/mein Partner/meine Chefin/meine Kollegin…sich ändert, wird es mir besser gehen.“  Veränderung beginnt allerdings immer bei sich selbst.